Aktuelle Information (Stand 10.01.2026):

Das Team der Solgrabenschule wünscht ein frohes neues Jahr!

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Neue dienstliche Mailadressen der Lehrkräfte sind online

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Solgrabenschule erhält Auszeichnung als „Mint-freundliche Schule“

Da kann jede:r kommen - SchülerInnen der Solgrabenschule bei Inklusionswoche dabei!

Unter dem Motto „Da kann jede:r kommen“ fand in Bad Nauheim Anfang Juli erstmalig die Inklusionswoche statt. Auch die Solgrabenschule nahm an zwei Projekten mit zwei 5. Klassen teil. In der 5b war Jochen Rolle von der InkA Wetterau zu Gast. Er sprach darüber, ab wann man eigentlich als „behindert“ bezeichnet wird. Folgende Fragen wurden beantwortet: Wer sagt einem, dass man eine Behinderung hat? Ab welchem Unterstützungsbedarf spricht man von einer Behinderung? Welche Behinderungsarten gibt es? Was ist Inklusion? Eigentlich wusste das die Klasse schon. An einer Wand im Klassenraum hängt ein Schild. Dort steht, dass jeder Mensch einzigartig ist. Jeder Mensch kann etwas gut und jeder Mensch braucht in manchen Sachen Unterstützung. Es ist wichtig, dass man sich so akzeptiert, wie man ist und Unterschiedlichkeit als Gewinn für sich sieht. Im Anschluss an die 90 Minuten erkundete die Klasse mit ihrer Lehrerin Frau Pfeiffer die Stadt Bad Nauheim mit zwei Rollstühlen, die vom Stadtmarketing Bad Nauheim zur Verfügung gestellt wurden. Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst erleben, welche Barrieren es im alltäglichen Leben für Menschen gibt, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Straßen überqueren, den Bürgersteig hoch und runter rollen – alles nicht so einfach.

               
Die Klasse 5d von Herrn Rohde machte gemeinsam mit SchülerInnen der Johann-Vatter-Schule Sport. Das Besondere dabei - die SchülerInnen erlebten, wie es ist, blind zu sein. Sie spielten Goalball und probierten den Umgang mit Blindenstöcken aus. Unterstützt wurden sie dabei von SchülerInnen der Johann-Vatter Schule, die mit einer Sehbehinderungen oder Sehbeeinträchtigung leben. Zuerst waren die Schüler sehr schüchtern, aber das Eis brach schnell und es kam ein wertvoller Kontakt zwischen beiden Gruppen zu Stande. In einer offenen Fragerunde kamen die SchülerInnen ins Gespräch und kamen zu einer der Erkenntnis - Begegnung ist wichtig. Inklusion kann nur so funktionieren. Darüber sind sich die Schüler und Lehrer der Solgrabenschule einig. Diese Woche hat einen Schritt in die richtige Richtung getan. Sie öffnet Augen und zeigt, was möglich ist.

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FDP-Wetterau besucht Solgrabenschule in Bad Nauheim

Der Bad Vilbeler Landtagsvizepräsident Dr. h.c. Jörg-Uwe Hahn besuchte mit dem Kreistagsmitglied und Sprecherin für Bildung Julia Raab und Kreisvorstandsmitglied Christopher Hachenberg die Solgrabenschule in Bad Nauheim. Sie wurden vom stellv. Schulleiter Marc Englert willkommen geheißen.

Englert wies darauf hin, dass die Solgrabenschule eine von zwölf Mittelstufenschulen in Hessen ist. Aktuell besuchen rund 737 Schülerinnen und Schüler vorwiegend aus dem Bad Nauheimer, Friedberger und auch Rosbacher Raum die Schule. Die Schule unterrichtet seit Jahren auch Kinder mit geistiger Behinderung inklusiv. Lebenspraktische Projekte werden mit rwegelschülerinnen und Regelschülern eng verzahnt. Die Kinder besuchen ab Klasse 8 einmal in der Woche die Berufsschule, um sich bereits mit der Findung eines passenden Berufsfeldes vertraut zu machen. Neben den Fremdsprachen Englisch und Französisch wird auch Spanisch angeboten. Dieses erfährt große Beliebtheit.

Auf Nachfrage der FDP Kreispolitiker, wie zufrieden man mit dem IT-Anbieter sei, führte Englert aus, dass es bisher keine Probleme gab und ein Austausch rege stattfinde. Englert wünscht sich für die Zukunft eine breitere Bestückung mobiler Endgeräte für zeitgemäßes, digitales Arbeiten. Des Weiteren wäre eine eigene schulische bzw. kreisweite E-Mail-Adresse für jedes Kind eine Hilfe, um dieses bzw. den Eltern wichtige Informationen wie Stundepläne oder Schulausfälle mitteilen zu können. Er und sein Kollegium beobachteten auch bei der Frage nach mobilen Endgeräten zu Hause die soziale Schere der Gesellschaft - wer kann sich ein Endgerät leisten und wer benötigt Unterstützung.

An der Solgrabenschule existiert gegenwärtig kein Lehrermangel im Allgemeinen. Nur bei den Fächern Musik und Ethik ist die Personalsituation wie auch an anderen Schulen angespannt.

Zukünftig wird den Kindern im Fach „Digitale Welt“ unter anderem die Grundlage im Umgang mit dem Internet vermittelt. FDP Mann Dr. Hahn wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass ein inklusiver Unterricht ein wichtiger Meilenstein in der Erziehung ist.

Die Zahl an Mobbingvorfällen durch das Handy ist an dieser Schule auch dadurch sehr gering, dass zu Beginn des Unterrichtstags jedes Handy zentral gesammelt wird und am Ende des Unterrichtes wieder an die Kinder ausgehändigt wird. Parallel darf und soll aber im Unterricht damit hybrid gearbeitet werden, wertvoll Erkenntnisse aus der Coronazeit dürfen nicht verloren gehen. Diese Maßnahme hätte sich bisher bewährt, so Englert abschließend.

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Solgrabenschule erreicht 2. Platz

Am Donnerstag den 11.5.2023 fand der Kreisentscheid für die WK IV (2011-2012) in der Sportart Fußball statt. Hierbei mussten sich unsere Jungs nur der Henry von Benrath Schule geschlagen geben. Zuvor konnte man sich dreimal sehr deutlich gegen die Konkurrenz durchsetzen und hatte vor dem letzten Spiel 9 Punkte und ein Torverhältnis von 13:1 (Henry von Benrath Schule 9 Punkte Torverhältnis 13:0). Durch die knappe Niederlage im vorangehenden Koordinationsparkour, startete man mit einem 1:0 Rückstand und musste somit 2:0 gewinnen, um die Qualifikation für die Regionsmeisterschaft zu erreichen.

In einem hochklassigen Spiel präsentierte sich die Henry-von-Benrath Schule als die etwas clevere Mannschaft und konnte sich schließlich verdient durchsetzen.

Wir wünschen der Henry-von-Benrath Schule viel Erfolg für den Regionalentscheid und sind stolz auf die Leistung unseres Teams.

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Lotum GmbH meets Solgrabenschule

Das Fach Digitale Welt wird seit Anfang des Schuljahres im Jahrgang 5 als Pilot unterrichtet. Es beinhaltet grundlegende Kompetenzen der Informatik und wird mit ökonomischer und ökologischer Bildung verzahnt. Auch Einblicke aus dem Berufsfeld sind gerne gesehen. Kürzlich hatte Klasse 5c Besuch von der regionalen Firma „Lotum GmbH“ aus Bad Nauheim. Diese verschafften den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Welt des Programmierens und zeigten Berufsfelder in Ihrer Firma auf.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse wurden mit den Apps, die die Firma Lotum erstellt hatte, bekannt gemacht. Najla, eine Schülerin der Klasse, berichtete: „Der Besuch von Lotum war cool. Sie haben uns haben uns verschiedene Apps vorgestellt, die sie selbst erstellt haben. Darunter auch „4 Bilder 1 Wort“, dieses Spiel kannte ich sogar schon. Wir wurden in Teams aufgeteilt und mussten die verschiedenen Rätsel lösen. Wir haben viel gelernt und die Spiele haben Spaß gemacht.“
Die Schülerinnen und Schüler waren mit vollem Eifer dabei und verbrachten einen schönen Vormittag mit Jens und Kayleight von Lotum. Vielen Dank für diese tolle Kooperation.

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Eine Reise in die dunkelste Vergangenheit - SolgrabenschülerInnen besuchen die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

„Was mir bewusst geworden ist, ist wozu manche Menschen in der Lage sind.“, schreibt eine Schülerin nach dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. 45 interessierte SchülerInnen des 9. und 10. Jahrgangs der Solgrabenschule entschieden sich bewusst mit ihrer Lehrerin Kristin Seeger nach Krakau zu fahren, um die Erinnerung an die dunkelste Geschichte Deutschlands wach zu halten. In regelmäßigen Abständen veranstaltet die Solgrabenschule eine AG, die die SchülerInnen auf eine Studienreise mit dem Titel ‚Verfolgung und Holocaust‘ nach Krakau vorbereitet. Dieses Vorhaben wurde dieses Jahr vom Wetteraukreis und der Bürgerstiftung Bad Nauheim finanziell unterstützt. Ausgangspunkt für diese Studienfahrt war die Tatsache, dass immer weniger Jugendliche über die Gräueltaten der Nazis informiert sind. Sie kennen den Namen „Hitler“ und „Begriffe wie „Konzentrationslager“ und „Holocaust“, doch wissen die Wenigsten, was damals passierte. Jedoch sind die Jugendlichen von heute die Erwachsenen von morgen, die antidemokratische Strömungen erkennen und sich für eine Zukunft in Freiheit und Demokratie ohne Hass einsetzen sollten. Dies zu erkennen und den SchülerInnen ihre Rolle in der Gesellschaft zu verdeutlichen, war und ist ein erklärtes Ziel von Kristin Seeger und damit auch der Solgrabenschule. Die Studienfahrt führte zunächst nach Krakau. Dort angekommen, erlebten die SchülerInnen unterschiedliche Programmpunkte, wie eine Führung durch Krakau und das jüdische Viertel Kazimierz, eine Zeitzeugenbefragung im jüdischen Museum sowie die Besichtigung des ehemaligen Krakauer Ghettos. Den traurigen Höhepunkt der Reise bildete der Besuch der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Schon auf dem Weg zu Gedenkstätte ist es leise im Bus. Im ehemaligen Konzentrationslager angekommen, zeugen schreckliche Beweise von den scheußlichen Verbrechen der Nazis: zwei Tonnen menschliche Haare, metallene Beinprothesen stapeln sich, zurück gelassene Koffer mit den Namen der in den Gaskammern Ermordeten, eineinhalb Millionen Tote, Schuhe türmen sich, darunter Hunderte von Baby- und Kinderschuhen, Brillen, Wertgegenstände, Geschirr. Plötzlich verstehen die Schüler, dass Auschwitz einer der grausamsten Orte der Menschheitsgeschichte ist. Schonungslos werden die SchülerInnen mit diesen Fakten von den Guides konfrontiert.

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